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Gastbeitrag "Meine hochsensitive Mama"

Sacha Furrer Zoller, 01.04.2025

Ich bin der Sohn dieser wundervollen Frau, deren LinkedIn-Post Sie jede Woche lesen dürfen. Meine Mutter und ich haben seit jeher eine besondere Verbindung. Wir haben viele wunderschöne Momente erlebt, aber auch Zeiten, die nicht immer einfach waren – weder für mich als Sohn noch für sie als Mutter. Doch wir sind gemeinsam gewachsen und haben gemeinsam gelernt, wie wir aus Herausforderungen stärker hervorgehen können.

Ich kam in eine Familie, die mich von Anfang an so angenommen hat, wie ich wirklich bin. Ich musste mich nie verstellen, vor allem nicht vor meiner Mutter. Doch irgendwann wurde es komplizierter, insbesondere mit dem Thema Hochsensitivität. Wir wussten zunächst nicht, was dies bedeutet und welche Auswirkungen es auf unser Leben hat. Die Anfangszeit war nicht leicht.

Niemand sieht sich gerne mit neuen Herausforderungen konfrontiert oder stellt seine gewohnte Struktur infrage, wenn doch bisher alles gut funktioniert hat. Für meine Mutter war es besonders schwierig – sie war Mutter, berufstätige Frau, Freundin für viele Menschen und dann auch noch selbst hochsensitiv. Dazu kam, dass ihr Sohn ebenfalls hochsensitiv ist. Damals war das Thema noch nicht so präsent, und wir mussten uns erst hineinfinden. Doch genau diese Zeit hat uns unglaublich zusammengeschweisst. Wir haben gelernt, nicht in Problemen stecken zu bleiben, sondern unsere Sensibilität als Stärke zu nutzen. Heute bin ich für jede einzelne Erfahrung, sei sie positiv oder negativ, zutiefst dankbar.

Serifos-Sylvan

Meine Mutter gibt unglaublich viel für mich, für ihre Familie und ihr gesamtes Umfeld. Sie hört zu, versteht mich und nimmt mich immer so an, wie ich bin. Als Kind bekommt man oft vermittelt, sich anzupassen, doch bei ihr durfte und darf ich einfach ich selbst sein. Das erfüllt mich zutiefst. Sie ist für mich ein Vorbild – durch ihre Art, das Leben anzunehmen, Herausforderungen anzugehen und immer eine Lösung zu finden. Und wenn es keine direkte Lösung gibt, dann findet sie einen Weg, mit der Situation umzugehen und das Beste daraus zu machen.

Natürlich hat es auch seine Herausforderungen, eine hochsensitive Mutter zu haben. Geheimnisse vor ihr zu bewahren? Unmöglich! Sie spürt sofort, wenn etwas nicht stimmt oder anders ist, als ich es erzähle. Doch genau das macht sie auch so besonders – ihre Einfühlsamkeit, ihre Achtsamkeit, ihre tiefe Verbindung zu den Menschen um sie herum.

Mama, die Welt braucht Menschen wie dich! Ich sehe, wie sehr es dich erfüllt, anderen zu helfen und dein Wissen weiterzugeben. Es macht mich glücklich, wenn du strahlend nach Hause kommst, mir von deinem Tag, deinen Erfolgen und Herausforderungen erzählst. Ich hab dich unendlich lieb und könnte mir keine bessere Mutter vorstellen! Dein Sohn (18 Jahre alt)
#Asset:Intuiton #Hochsensitivität #erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit #Hochsensibilität

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