Zur Startseite

Newsletter-Anmeldung

 

Von Innen nach Aussen - Oder wenn die Seele ruft

Sacha Furrer Zoller01.06.2024

Was wäre wenn…
… Sie mehr auf sich und Ihre Intuition hören würden?
… die anderen, deren Meinung, deren Ängste, deren Einschränkungen Sie nicht beeinflussen könnten?

Abhängigkeit ein Volksmärchen
«Eine Gruppe Frösche war auf dem Weg durch einen Wald, als zwei von ihnen in ein sehr tiefes Loch stürzten. Die anderen Frösche umringten die Stelle, und als sie sahen, wie tief das Loch war, riefen sie den beiden hinabgestürzten Fröschen zu, «Da kommt ihr nie wieder lebend raus. Ihr seid so gut wie tot. Jede Anstrengung ist sinnlos.» Die beiden Frösche im Loch kümmerten sich nicht darum, was die anderen ihnen wild gestikulierend zuriefen, und strengten sich bis zum Äussersten an, wieder hineinzuspringen.
Nach einiger Zeit fühlte einer der beiden gefangenen Frösche seine Kräfte schwinden; er war total erschöpft von all dem Hochspringen und gab dem Zurufen der anderen resigniert nach, legte sich also am Grund des Loches hin, um zu sterben.
Der andere Frosch hingegen gab nicht auf. Er sprang immer wieder hoch, immer wieder bemüht, aus dem Loch zu entkommen, obwohl die anderen Frösche weiterschrien und gestikulierten: «Vergiss es, das schaffst du nie! Streng dich nicht an, das wird ja doch nichts!» Und schliesslich sprang er unter Aufbietung all seiner Kräfte mit einem Satz aus dem Loch in Sicherheit. «Wie hast du das nur geschafft?» fragten in die anderen Frösche voller Staunen. «Das Loch war doch so tief.» Und der Frosch antwortete ihnen in der Zeichensprache, weil er nämlich taub war, das er ihre Rufe und Gesten als Ermutigung verstanden hatte.»

Letzten Sommer ging es mir ein wenig wie dem Frosch, der rausgesprungen ist. Keine Sorge! Ich sass nicht im Loch! Vielmehr war ich taub für die Stimmen von aussen und hörte auf meine Intuition, auf mein Gefühl. Da war die Möglichkeit, die Lizenz zum Seelen-Navigator® zu machen. Ich wusste sofort, dass ich diese unbedingt machen will und «machen muss», auch wenn es nicht ganz so einfach ging – viel Zeit und viel Geld habe ich in diesen Schritt und in mein Vorhaben investiert! Nach über 10 Jahren Karriere-Navigator wollte ich noch tiefer gehen. Von der Berufung zur Bestimmung. Neben dem Business-Coaching auch Life-Coaching anbieten! Die Menschen in einem tiefgehenden ganzheitlichen Prozess begleiten, mein ganzes Wissen und meine langjährige Erfahrung einfliessen lassen. Heute bin ich so weit https://www.fz-consulting.ch/de/arbeitsschwerpunkte/seelen-navigator/seelen-navigator.php

Zeitmillionär:in

Sacha Furrer Zoller01.05.2024

Fühlen Sie den warmen Wind in Ihren Haaren? Riechen Sie die Meeresluft? Spüren Sie die Sandkörner in Ihren Augen (eher unangenehm)? Und wärmt die Frühlingssonne Ihre Haut?

Wenn ja, dann willkommen bei den Zeitmillionären!

In unserer Lieblingstaverna sass ein älters österreichisches Paar, das seit 6 Monaten mit einem Camper unterwegs ist. Sie stellten sich als Zeitmillionäre vor - sie hätten sehr viel Zeit und nicht ganz so viel Geld.

Zeitmillionäre - was für ein cooler Ausdruck. Finden Sie nicht auch?

Hier in Griechenland fühle ich mich gerade auch wie eine Zeitmillionärin. Wir lassen uns durch den Tag treiben, entscheiden spontan was wir gerade machen wollen, gehen - wenn es sein muss - auch 5x zur Bank, bis unsere Anliegen geklärt sind (sind sie übrigens noch nicht...), reden im Dorf jede 2m mit jemandem, setzen uns ins Kaffee und beobachten die Geschehnisse. Die Tage füllen sich und abends liege ich glücklich im Bett und freue mich, dass ich so viel Zeit habe.

Auf der Suche

Sacha Furrer Zoller01.04.2024

Rund um Ostern beobachte & höre ich die Leute, wie sie auf der Suche sind nach
• „Haben sie nicht einen Osterhasen, der Fahrrad fährt?“
• „Was, schon ausverkauft? Ich brauche dringend noch Osterservietten!“

Manche sind aber auch auf der Suche nach dem ganz grossen Glück (siehe Foto)...

Die „Kinder“ in unserer Familie, 5 Jungs zwischen 17 – 21 Jahren, finden es immer noch lustig, wenn wir ihnen die Osternester im Wald verstecken. Voller Freude und Gelächter machen sie sich jeweils auf die Suche. So kann es zwischendurch auch mal richtig hektisch und laut werden. Der eine liebt Herausforderungen und möchte unbedingt als Erster sein Nest finden. Der andere beobachtet erst und macht sich dann gemütlich auf den Weg. Dem einen ist es egal ob er das Nest findet, Hauptsache man ist zusammen unterwegs und hat es lustig. Wiederum ein anderer gibt den anderen Hinweise, wenn er ein Nest gefunden hat und macht sich dann weiter auf die Suche nach dem nächsten Osternest. So ist jeder ganz anders auf der Suche unterwegs...

Freunde - Erkenntnisse aus der Biografiearbeit

Sacha Furrer Zoller01.03.2024

„Good friends are like stars, you can’t always see them but you know they are there.“ – Quelle unbekannt

Haben Sie sich schon einmal bewusst mit Ihrer Biografie auseinandergesetzt? Nach den roten Fäden in ihrem Leben Ausschau gehalten? Nachgeforscht, was Sie auf Ihrem Lebensweg immer wieder begleitet? Überlegt, welche Themen immer wieder auftauchen?

Im Rahmen meiner Weiterbildung zum „Spirit Coach“ (vielleicht denken Sie jetzt „oh, je... eine Weiterbildung zum „Spirit Coach?! Was ist denn jetzt geschehen?!“. Ich kann Sie beruhigen: Meine Füsse sind immer noch ganz fest auf dem Boden ☺) habe ich meine Biografie ganz intensiv betrachtet, auseinandergenommen, nachgeforscht, mir Gedanken gemacht und Schlüsse daraus gezogen.

Erstaunt hat mich, dass FreundInnen immer eine ganz wichtige Rolle in meinem Leben gespielt haben. Besonders beeindruckend finde ich, dass es mir selber gar nicht aufgefallen ist!!! Meine Freundin Francesca, auch als Coach tätig, hat mich darauf aufmerksam gemacht. In meinem Leben waren immer 1 – 3 Menschen um mich rum, die mich auf meinem Weg begleitet haben.

Zeit, hinzuschauen

Sacha Furrer Zoller01.02.2024

Wow, wie spannend! Wenn ich genau hinschaue und genau hinhöre, dann sehe und höre ich, dass die Business-Welt immer offener für das Thema „erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit“ - auch bekannt als Hochsensitivität, Neurosensitivität, bei manchen auch als „Hochsensibilität“ - wird.

Aufgeschnappt habe ich in den letzten Tagen

• dass ein renommiertes Institut für Coachingausbildungen in der Schweiz das Thema neu aufnehmen wird

• dass es in Holland eine Psychologie-Professorin gibt, Corina Greven, die in einem Interview im 2023 gesagt hat: Wenn Menschen wissen, dass sie hochsensibel sind, können sie präventiv handeln und ihr Leben entsprechend anpassen. Dies bezieht sich auch auf das Arbeitsumfeld. So sagt sie weiter, dass es wichtig sei, dass man selbst Strategien hat, um z.B. mit sensorischen Reizen umzugehen und dass Hochsensible besonderen Wert darauf legen, in einem angenehmen Arbeitsumfeld zu arbeiten.

• dass im Business-Kontext vermehrt von „Neurodiversität“ gesprochen wird und darunter fällt auch die „erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit“. Gemäss Wikipedia geht Neurodiversität davon aus, „dass die Gehirne mancher Menschen einfach anders verdrahtet sind. Sie sehen die Welt auf andere Weise und erkennen Muster, die für andere verborgen bleiben. Dieser Unterschied wird Betroffenen oft als Nachteil ausgelegt.“

Ich, die Spionin

Sacha Furrer Zoller01.01.2024

Aber erst einmal HAPPY NEW YEAR und die besten Wünsche für ein super cooles, entspanntes, lustiges, freudiges, farbiges, leidenschaftliches, verrücktes 2024. Und vergessen Sie nicht: „Es darf auch leicht gehen“!

Zurück zur Spionin. Kürzlich meinte ein guter Freund zu mir (Worte waren so ähnlich) „Sacha, du bist immer so gut gelaunt und voller positiver Energie. Das hat mich zum Nachdenken angeregt und so bin ich zum Schluss gekommen, dass es nur so erklärbar ist: Du musst eine Spionin sein. Anders kann ich mir das nicht erklären“...

"What if..." Rück-& Ausblick

Sacha Furrer Zoller01.12.2023

„What if it turns out better than you could’ve ever imagined?“ – Autor unbekannt

Diesen Satz habe ich am 30. Dezember 2022 irgendwo abfotografiert. Er passt wunderbar zu MEINEM 2023.

Ich gebe es zu! Ganz so entspannt, bin ich Anfang Jahr nicht gestartet. Auch wenn es mit einer super coolen Party angefangen hat. Zu gross waren meine Sorgen: Der bevorstehende Umzug von einem Haus in eine Wohnung. Unser Sohn, dem im 1. Lehrjahr die Freude völlig abhanden gekommen war. Und gesundheitlich war ich auch nach mehreren Monaten immer noch recht angeschlagen. Unbekümmert und entspannt fühlt sich definitiv anders an.

11 Monate später: „It turned out far better than I ever imagined!“

Meine liebe „Coach-Freundin“ Christine und ich machen Anfang Jahr jeweils einen bewussten Rück- und Ausblick zusammen. Es geht dabei um Fragen rund um unser Business „Was will ich im neuen Jahr weiterführen, was soll sich verändern, was passe ich an, was lasse ich definitiv los, was wünsche ich mir, was hat ausgedient, was passt noch zu mir und was nicht mehr...“ An/zu diesem Anlass ist das Bild oben Anfang 2023 entstanden. „Einzigartigkeit“, „Freude“, „Leichtigkeit“ und „ Vielfalt“. Dies meine Wünsche für das Jahr 2023. UND ja, es sollte ganz bunt sein, ganz fröhlich, ganz leicht, ganz beschwingt, ganz anders. Einzigartig schön!

Remember me

Sacha Furrer Zoller01.11.2023

„Präsent Sein – das grösste Geschenk.“ Philip Kovce

Ende Oktober war der 30. Todestag meines geliebten Vaters. 30 Jahre, das ist mehr als die Hälfte meines Lebens... und doch prägt er mein Leben auch weiterhin. Viele Dinge durfte ich von ihm lernen, viele Dinge mit ihm zusammen erleben und viele Dinge - für mich sehr wichtige - hat er mir auf den Weg mitgegeben.

Er hatte klare Werte, an denen er sich orientiert und die er uns vorgelebt hat. Auch wenn er sehr eingespannt war – u.a. als CEO einer Firma mit 500 Mitarbeitenden – so hat er sich für uns 3 Kinder immer Zeit genommen. Wenn er heim kam, fragte er uns: „Wer von euch braucht heute etwas von mir?“ Er hat sich unsere Anliegen angehört und uns dann gesagt, wann und wie lange er Zeit für uns hat. Manchmal waren es nur 15 Minuten. In diesen Minuten war er jedoch voll präsent und voll beim Gegenüber. Ich bekam in diesen Minuten seine volle Aufmerksamkeit und fühlte mich gesehen und ernst genommen.

Als mir mal jemand erzählte, dass ihr Vater zwar viel daheim gewesen sei, aber nie so richtig präsent war und sich auch nie so richtig in die Familienthemen eingegeben habe, da habe ich den Unterschied verstanden:

Es ist nicht die Zeit-Quantität die zählt, es ist die Zeit-Qualität! Auch wenn ich meinen Vater relativ früh verloren habe, hat er mir mit seinem „präsent sein“ so viele wertvolle und unvergessliche Momente geschenkt. Dafür bin ich enorm dankbar!

Der verlorene Kompass

Sacha Furrer Zoller01.10.2023

„ Alles, was nicht zusammen gehört,
fällt auseinander.
Die Dinge sortieren sich neu.
Ausser Rand und Band.
Es scheint, als ob ich - und ein Teil der Welt um mich herum - den Kompass, die Orientierung verloren haben.
Was ist heute schon sicher?
Was bedeutet Sicherheit überhaupt in der heutigen Zeit?
Gelten die Dinge und auch die Menschen, an denen ich mich so viele Jahre orientiert habe, auch in der Zukunft noch? Wer und was gibt mir Halt? Und was gehört noch zu mir und was will abgestossen werden?“ (Text zur Collage, die Ende 2022 entstanden ist)

Auf das Leben und all unsere Facetten!

Sacha Furrer Zoller01.09.2023

„Hallo, gute Frau“ ruft mir der Melonenverkäufer lachend zu. Ich lache zurück und freue mich auch dieses Mal über seine aufgestellte und freundliche Art, den Menschen zu begegnen. Er nimmt sich immer Zeit für einen kleinen Schwatz, fragt nach, wie es geht, was gerade läuft und wie die Ferien waren.

Auf dem Heimweg hallen seine Worte nach „Hallo, gute Frau“. PAUSE... ich überlege kurz und frage mich, ob es nicht „Hallo, schöne Frau“ heissen müsste, heissen sollte?! Da meldet sich auch noch meine innere Kritikerin: Was meint er überhaupt mit „gute Frau“? Sieht er etwa das Gute in mir? Nochmals eine Pause, ich denke nach. Will ich überhaupt als „gute Frau“ wahrgenommen werden? Oder nicht doch lieber als schöne, humorvolle, energievolle, organisierte oder gar als gebildete Frau?

Puh... was so ein Satz alles auslösen kann!!! Und wie bitte stellt man dieses Gedankenkarussell wieder ab?

10 Jahre Mehrblick-fz / 10 Jahre FurrerZollerConsulting

Sacha Furrer Zoller01.08.2023

"Das darf doch nicht wahr sein!", "Nein!!! Wieso genau jetzt?!", "Hallo Inspiration, wo bleibst du bloss?".... und noch allerhand andere Sätze schwirren mir seit Tagen im Kopf herum. Unergründlich warum mir genau jetzt, zu meinem 10jährigen Firmenjubiläum nicht die Idee, die Sensation, die Neuigkeit einfällt! 

Vielleicht bedeutet dies einfach, dass im Moment innehalten, durchatmen, sich freuen und geniessen angesagt ist. Und nicht schon wieder höher, weiter und noch mehr. 

Erkennen Sie sich auch ein ganz klein wenig wieder? Ist Ihr Kopf auch so stark und redet gerne (am liebsten immer) mit?

Während ich das schreibe, spüre ich, dass es mich nervös macht, wenn mein Gegenüber immer wieder neue Ideen hat, nichts länger verfolgt, von einem zum anderen hechtet und dabei ständig ausser Atem ist. Nervös macht es mich schon, wenn ich manche Stimmen höre. Ich höre nämlich sehr gut und nehme über mein Gehör ganz viel wahr...

Am richtigen Ort ankommen

Sacha Furrer Zoller01.07.2023

„Du bist nicht falsch. Manchmal bist du nur am falschen Ort.“ steht auf dem Kalenderblatt vom 3. Mai 2023 von Lars Amend.

Vielleicht haben Sie sich auch schon einmal (oder sogar mehrmals) gefragt, wie es sein kann, dass Sie an einem Ort, bei einem Arbeitgeber, in einem Team ihr volles Potential ausschöpfen können, sich wohl fühlen, aufblühen und glücklich sind. Und an einem anderen Ort, vielleicht auch „nur“ in einem anderen Team in der gleichen Firma, fühlen sie sich überhaupt nicht wohl, überhaupt nicht zugehörig, völlig am falschen Ort und ihr Sein und Wirken findet keinen Anklang. Vielleicht fühlt es sich sogar fast so an, als ob Sie und der Rest des Teams eine andere Sprache sprechen. Egal was Sie auch unternehmen, Sie kommen einfach nicht an.

„Good luck“

Sacha Furrer Zoller01.06.2023

wünschte mir der Restaurantbesitzer auf „unserer“ griechischen Insel als ich beim vorbei laufen sagte, dass ich auf die Bank müsse. Man hatte uns den Strom abgestellt, da wir die Rechnungen für das Elektrisch nicht bezahlt hatten. Leider konnte mir aber auch keiner sagen wo unsere Rechnungen hingeschickt werden.

Ich lachte ab den Wünschen und ging dann doch ein wenig nachdenklich und leicht verwirrt zur Bank. Das „good luck“ hatte nur bedingt genutzt. Immerhin hatte ich Anweisungen bekommen was ich weiter zu tun hatte und wen ich alles kontaktieren müsse. UND der Bankangestellte meinte ganz nett zu mir „I wait for you“...

Da war noch eine zweite Pendenz , die ich erledigen wollte. Die Wasserrechnungen bezahlen. Als ich auf dem zuständigen Amt vorbei ging, hiess es, dass sie mit dem Namen „Jack Furrer“ niemanden kennen. Seit wann wir denn Hauseigentümer seien. Hä?! Seit 1987...

Dem Himmel so nah

Sacha Furrer Zoller01.05.2023

... die Füsse im Sand...
auftanken
zur Ruhe kommen
den Kopf leeren
in den Tag leben
durchatmen
Sonne & Wärme tanken
bereit machen für den nächsten Schritt -
bereit machen für das nächste Ziel.

Stürmische Zeiten

Sacha Furrer Zoller01.04.2023

„Der Sturm wird immer stärker. Das macht nichts, ich auch! “ – Pippi Langstrumpf (Astrid Lindgren)

Dunkle Wolken ziehen heran, der Wind wird immer stärker. Unsere Hündin streckt den Kopf in die Luft, zieht die Ohren zurück, macht sich klein und will nur noch heim. Orkanböen, die alles mit sich reissen, was nicht niet- und nagelfest ist. Das Meer peitscht gegen die Klippen, die Strandbesucher packen hektisch ihre Sachen zusammen, rennen lachend – manche auch fluchend - den Dingen nach, die der Wind erwischt hat und vor sich hin trägt.

Irgendwann geben auch die Surfer auf. Der Sturm wird immer unberechenbarer. Der Genuss wird zur Anstrengung.


Die wunderschöne, in vielen Stunden gebaute Sandburg wird in wenigen Minuten vom Wind, Regen und Meer zerstört. Am nächsten Tag liegen nur noch einzelne Muscheln am Strand verstreut.

Ja, ich will!

Sacha Furrer Zoller01.03.2023

„Sag mal, wie lange seid ihr eigentlich schon zusammen?“ fragte mich gestern eine Freundin. Ich muss kurz überlegen und rechne laut „Also, Sylvan wird im März 16 Jahre alt. Somit muss ich 2 Jahre dazu zählen. Das macht dann 18 Jahre.“ Kurzer Einschub: Ein hoher Banker meinte mal zu mir, dass ich schon sehr komisch rechne und er richtig froh sei, dass ich Juristin und nicht BWLerin geworden sei ☺ ... Ja, ich habe meine ganz eigene Technik entwickelt. UND es funktioniert! Ganz nach dem Coachingansatz: „Mache mehr von dem, was funktioniert.
Nun aber zurück zum „Ja, ich will“.... Als uns letzten September wegen Eigenbedarf unser Mietvertrag nach 16 Jahren gekündigt wurde, war dies ein riesiger Schock für mich. Mitten in meiner Schockstarre, meinte mein Mann zu mir: „Ich möchte auch am neuen Ort wieder mit dir zusammen wohnen.“ Sie hätten mein Gesicht sehen sollen... Ich war erstaunt, irritiert und berührt zugleich.

"Erinnere mich"

Sacha Furrer Zoller01.02.2023

sagte Moira, 42, zu mir. 
„Sie ist zögerlich, fast ein wenig verängstigt. Erstaunt über ihren Mut, sich bei mir für ein Coaching zu melden. Sie überlegt sich, ob sie nicht umkehren soll und was ihr Schritt für Konsequenzen haben und bei ihr auslösen könnte... Ich lasse ihr Zeit, bei mir im Raum anzukommen. Bin einfach nur da.

Ganz langsam entspannt sie sich und fasst Vertrauen. Die Härte fällt von ihr ab. Ihre Unsicherheit weicht der Neugierde. Hoffnung ist spürbar. Hoffnung, dass ich sie sehe und wahrnehme, wie sie wirklich ist. Ohne all die Schichten, die sie sich über die Jahre zugelegt hat.

Sie sitzt da und fragt „Wer bin ich denn wirklich?“ In diesem Moment ist es nicht wichtig, wem sie diese Frage stellt. Sich selber? Mir?

Nach einer längeren Pause spricht sie „Schau mal, wer ich geworden bin... gehetzt, abgekämpft, müde und erschöpft. Ein Termin jagt den nächsten. Projekt nach Projekt. Ständig bin ich am Feuerlöschen. Keine Pause. Keine Zeit, um nachzudenken. Keine Zeit, um in die Tiefe zu gehen. Vom Aussen getrieben.

ORIENTIERUNG

Sacha Furrer Zoller01.01.2023

„HAPPY NEW YEAR & hopefully 2023 is good to you“

Über die Weihnachtstage haben wir bei meiner Mutter in Basel übernachtet. In der ersten Nacht bin ich aufgewacht und wusste einen Moment lang gar nicht wo ich mich befinde... Ich lag auf der „falschen" Seite im Bett. Es war stockfinster (nicht wie bei uns zu Hause), das Fenster war an einem anderen Ort als gewohnt. Ich musste mich kurz orientieren, bis ich wieder wusste wo ich war.

Das Thema „Orientierung“ hat mich im 2022 stark begleitet. Was geschieht mit mir, mit meinem Gegenüber, wenn wir die Orientierung verlieren? Wenn wir nicht mehr wissen wo wir sind, wo wir hingehören, wo der Weg ist, wohin wir überhaupt wollen. Was löst das bei mir, bei Ihnen aus? Und an was orientiere ich mich eigentlich?

Manche haben im 2022 den Job verloren, andere wurden krank, wiederum andere haben sich getrennt, es gab Todesfälle im engeren Umkreis... und... und... So verlieren wir immer mal wieder die Orientierung.

Darf ich vorstellen?

Sacha Furrer Zoller01.12.2022

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Sie gerne vorgestellt werden? Welche Worte wünschen Sie sich vom Gegenüber? Klare, blumige, ehrliche, viele, wenige, direkte, versteckte? Und wie stellen Sie sich selber vor? Fallen Ihnen meistens auch die besseren, wohl wollenderen und freundlicheren Worte für Ihr Gegenüber ein als für sich selber?

Anfang Jahr bin ich neugierig auf die Schatzsuche gegangen und habe mich gefragt, was da draussen im 2022 wohl so alles auf mich wartet...

Die meisten von Ihnen kennen mich als aufgestellte, ausgeglichene, positiv denkende Frau, die das Leben liebt und Freude an den Menschen und ihren Geschichten hat. Ich möchte ehrlich mit Ihnen sein. Dieses Jahr hat mich mehr Energie gekostet als es mir lieb ist. Der Tiefpunkt war meine Corona-Erkrankung in den Sommerferien. Die Ärztin sagte mir damals, dass ich Geduld haben muss und es einige Monate dauern wird, bis ich wieder voll fit bin. Sie hatte recht mit ihrer Aussage... Ich durfte mich (darf immer noch) in Geduld und Demut üben. Hinzu kommt, dass wir im Umfeld dieses Jahr vermehrt mit Tod und schweren Krankheiten konfrontiert wurden. Manchmal fragte ich mich, wer mich in die Knie zwingen will und was das alles soll... So viel zu Thema aufgestellt und positiv denkend sein... Auch Schatten, Traurigkeit, Zweifel, Verzweiflung, Erschöpfung etc. gehören zu unserem Leben, auch wenn ich lieber über Beschwingtes, Leichtes, Fröhliches berichte. UND ich weiss, ich werde geliebt. Auch ohne, dass ich meinen Lieblingspulli „LOVED“ trage:

Μεράκι (Meraki)

Sacha Furrer Zoller01.11.2022

Meraki ist ein neugriechisches Wort, welches das Herzblut bezeichnet, das man in eine Sache / in seine Arbeit steckt. Etwas mit Seele, Kreativität oder Liebe tun - etwas von sich selbst in seine Arbeit geben...

Ich liebe dieses Wort. Es berührt mein Herz. Das ist genau DAS, was ich mir immer wünschte. So arbeiten zu dürfen ist ein riesiges Geschenk. Eines der schönsten Komplimente, welches ich vor Jahren nach einem Karriere-Navigator (Standortbestimmung) erhalten habe, war „Frau Furrer, man spürt, dass Sie an Ihrem Platz angekommen sind.“ YES! Das ist mein Ziel für mich UND natürlich auch für Sie!

Sacha Furrer Zoller lic. iur.  |  FurrerZollerConsulting  | Amtsstrasse 3 | CH-8610 Uster | Tel. +41 79 755 74 76 | sf@fz-consulting.ch

ICF Member Badge